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Zyfflich liegt im westlichsten linksrheinischem Zipfel des Kreises Kleve (Land NRW). Die Ortschaft wurde durch die Gebietsreform im Jahr 1969 der Gemeinde Kranenburg zugeteilt.
Zur Gemeinde Kranenburg gehören die Ortschaften Kranenburg, Nütterden, Schottheide, Mehr, Frasselt, Wyler, Niel, Grafwegen und Zyfflich. Die Gemeinde pflegt gute Kontakte zu den Nachbargemeinden Millingen am Rhein, sowie Groesbeek (Provinz Gelderland) in den Niederlanden, die nördlich bzw. westlich an die Gemeinde grenzen. Zyfflich liegt in der tiefsten natürlichen Senke von NRW, und so findet sich hier auch der niedrigste Punkt NRW`s mit gerade einmal 10 Meter über NN. |
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Die Landschaft (große Teile sind als Naturschutzgebiet bzw. Vogelschutzgebiet ausgewiesen) ist idealer Lebensraum für viele Tiere wie Wiesenpieper, Schnatterenten, Zaunkönige, Uferschnepfen, Schwäne, Silbe- und Graureiher.
Aber auch Rehe, Hasen und Füchse sind in der typisch niederrheinischen Gegend mit seinen Feuchtbiotopen, sumpfigen Wiesen und Kopfweiden keine seltenen Gäste. |
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In den Wintermonaten lassen sich in der Region, die den schönen Namen "Die Düffelt" (Überschwemmungsgebiet, dass sich von den Niederlanden (Gebiet um Nijmegen) bis hin zum linksrheinischem Gebiet um Kleve) trägt, unzählige Wildgänse nieder.
Hier überwintern die Gänse, die aus der Tundra über Polen und Ostdeutschland an den Niederrhein gekommen sind, um ab Februar wieder die Rückreise Richtung Osten antreten. |
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Besonderer Anreiz für viele Naturliebhaber sind seit dem Jahr 1995 die Störche, die nach 60 Jahren wieder Zyfflich als Brutplatz angenommen haben. Auch in anderen Regionen um Zyfflich herum brüten seit einigen Jahren wieder Störche, so dass viele Naturfreunde hoffen, dass in der Düffelt bald "von jedem Dach" das Klappern der Störche zu hören ist.
Nicht nur Naturfreunde, die über den "Pieterpad" (450 km langer Radwanderweg vom Norden in den Süden der Niederlande) die Via Romana, der Niederrhein Route, oder dem Jakopsweg die Region erkunden begeistern sich für Zyfflich. Auch geschichts- und kunstinteressierte Menschen entdecken immer mehr Zyfflich, und die Region. |
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Besteht hier doch die Möglichkeit sich vor Ort mit dem Mittelalter und der Zeit der Römer auseinanderzusetzen. In Zyfflich wird dazu die St. Martin Kirche aufgesucht, die durch Balderich Graf von Uplade, und seiner Gemahlin Adela, Tochter des Grafen Wichmann, und Schwester der ersten Äbtissin von Hochelten gestiftet wurde. Beachtenswert sind die ottonischen Kapitelle, die Holzgruppe "Christus und die Samariterin" (ca. 1530) und der Taufstein aus dem 13 Jahrhundert. |
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Erwähnung verdienen auch die Vereine und Organisationen der Ortschaft, die seit Jahren bemüht sind, die Jugendlichen und Kinder zu integrieren, und am Vereins- und Dorfleben zu beteiligen. Bereits früh erkannten die Verantwortlichen, dass ihr vordringliches Bestreben darin bestehen muss, Kinder für den Ort und die Region zu interessieren. So können die Vereine einerseits ihren sozialen Auftrag wahrnehmen, und andererseits ein intensives und attraktives Dorfleben gestalten. Die Jugendlichen und Kinder nehmen dieses Angebot gerne an, und so sind sie in den Vereinen und Organisationen äußerst aktiv. |
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Als Eckpfeiler des sozialen Miteinanders im Dorf haben sich Ehrlichkeit, Offenheit, Respekt, Fürsorge, Integration und die Akzeptanz des "anders sein" herauskristallisiert.
Viele zugezogene Niederländer beteiligen sich am Dorfleben, und sind auch Mitglied in den ortsansässigen Vereinen.
Für die Vereine eine Bestätigung ihrer Arbeit, für die Ortschaft ein wichtiger Schritt in Richtung einer sozial geprägten Gesellschaft mit Zukunftsperspektive, die in einem zusammenwachsendem Europa unverzichtbar ist.