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Königspaare

Schützengilde

St. Antonius Schützengilde Zyfflich 1549 e. V.

Im Jahr 1999 blickte die St. Antonius Schützengilde Zyfflich auf ihr 450 jähriges Bestehen zurück.
Wie andere Gilden, sah die Gilde bei der Gründung ihre Aufgabe darin, Hab und Gut gegen Raub und Plünderungen zu schützen.
Der Schießsport wurde mit Pfeil und Bogen ausgeübt. 1914 - 1926 wurde die Gilde durch die damalige Besatzungsmacht, den Belgiern verboten.
Nach der Besatzung (1926) wurde die Gilde wieder ins Leben gerufen, und die Fahne der Gilde geweiht, die den Leitsatz der Gilde: “ Für Glaube, Sitte und Heimat “ trug.
Leider ging die Fahne von 1926 im 2. Weltkrieg verloren, das Königssilber konnte jedoch durch den letzten König vor dem Krieg, Heinrich Duif mit seiner Frau Maria (geb. Moß), gerettet werden.
1949 fand die erste Versammlung nach dem Krieg statt, der 1950 das erste Königsschießen folgte.
1951 wurde dann die neue Fahne (gestiftet von der ersten Königin nach dem Krieg und den Hofdamen) geweiht.
Im Jahre 1956 wurden die Schwenkfahnen angeschafft, die inzwischen, dank dem regem Interesse der Jugend nicht mehr aus der Zyfflicher Kirmes wegzudenken sind.
Getreu Ihrem Motto “ Für Glaube, Sitte und Heimat “ nimmt die Gilde an zahlreichen kirchlichen aber auch weltlichen Veranstaltungen teil, bzw. fördert oder / und veranstaltet diese.

Ob Zyfflicher Kirmes, Nikolausfeier, Kappenabend, Kinderkarneval, Träger der Dorfscheune, Silvesterparty oder Kreis Klever Schützenfest, die Gilde, bzw. die Mitglieder der Gilde tragen mit dazu bei, dass in Zyfflich immer was los ist.
Viele Veranstaltungen werden in der Dorfscheune Zyfflich durchgeführt, die Dank ihrer inneren Struktur (Bühne, großer Saal, Thekenbereich mit Kühllager und Küche) sich als idealer Austragungsort für Veranstaltungen aller Art herauskristallisiert hat.
Die Verantwortlichen der Gilde bemühen sich, die Kinder und Jugendlichen für eine aktive Vereinsmitarbeit zu gewinnen.
Derzeit (Januar 2006) sind 26 Kinder bzw. Jugendliche im Verein aktiv, wovon einige den Fahnenschwenker- nachwuchs stellen oder / und bei den Jungschützen um Preise schießen.

Für die Gilde, und für die Ortschaft und ihre Menschen bleibt zu hoffen, dass diese gute Jugendarbeit weitergeführt wird, und somit ein gesundes Fundament mit wertvollen Mitgliedern entsteht, auf dass die Gilde und die Menschen im Ort stolz sein können.